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Wer wohnt in einer Großstadt und nutzt ein Auto ?

Alles zum Thema Faltrad/Rad.

Hast du noch ein eigenes Auto in aktiver Nutzung ?

Ja
7
44%
Nein
5
31%
fast nicht mehr
1
6%
schon verkauft
3
19%
 
Abstimmungen insgesamt: 16

superfalter
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Wer wohnt in einer Großstadt und nutzt ein Auto ?

Beitrag von superfalter » Sa 6. Jan 2018, 13:51

Wer von Euch wohnt in einer Großstadt und nutzt dennoch ein Auto (aktiv) ?

In Berlin überschlagen sich die Mobilitätsangebote.
Carsharing (Stationsbezogen) = 4
Flinkster, Cambio, Stadtmobil, Greenwheels, ...

Carsharing (FreeFloating) = 5
Car2go, DriveNow, Multicity, Ubeeqo, Drive by,

Carsharing (privat) = 3
Drivy, SnappCar, Getaway

ÖPNV = 4
Bus, S-Bahn, Strassenbahn, U-Bahn

Taxi = 5
Standardtaxi, BerlKönig (Sammeltaxi = RidePooling), CleverShuttle (eCar Sammeltaxi), allygator (sammeltaxi), Uber

BikeSharing = 6
Lidl, NextBike, Byke, Mobike, Obike, DonkeyBike

BikeSharing (privat) = 2
ListnRide, UpperBike

RollerSharing= 2
Emmy, Coup



== 31 Alternativen !!! + Autovermietungen + eigene Fahrräder oder

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Re: Wer wohnt in einer Großstadt und nutzt ein Auto ?

Beitrag von alterfalter2 » Sa 6. Jan 2018, 14:17

@ superfalter
Aus Bequemlichkeit nutze ich seit gut 23 Jahren das gleiche Fahrzeug (LeichtLKW, offener Kasten). Ich fahre seit langer Zeit mit Rad und Öffi's,
liege in der km-Leistung im Jahr mit dem Kraftfahrzeug deutlich unter 2000.
Würde ich in in der Stadtmitte wohnen statt am äußersten Rand hätte ich den Wagen + Anhänger vermutlich nicht mehr wg. der Parkraumsituation. Noch habe ich einen eigenen Parkplatz vor dem Stall (das kann sich aber auch schnell ändern).

Gruß TIL

superfalter
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Re: Wer wohnt in einer Großstadt und nutzt ein Auto ?

Beitrag von superfalter » Sa 6. Jan 2018, 14:27

@TIL
Würdest du es abschaffen, wenn du die gleiche Situation wie in Berlin haben würdest ?

Zauberfaltrad
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Re: Wer wohnt in einer Großstadt und nutzt ein Auto ?

Beitrag von Zauberfaltrad » Sa 6. Jan 2018, 16:30

Vor einigen Jahren lebte ich in einer Großstadt (Hannover) und nutzte regelmäßig ein Auto. Irgendwann Ende 2012 entdeckte ich das Radfahrer, sowohl in der Freizeit als kurze Zeit später auch, um damit zur Arbeit zu fahren 2x14 km am Tag. Im Jahr 2015 zog ich aus der Stadt aus in einen Dorf in der Region, das Auto nutzen ich noch seltener. Die letzten beiden Jahren waren es kaum mehr 2000 km im Jahr. Ich stellte also fest, dass ich das Auto nur deshalb noch gelegentlich verwende, weil ich es habe. Anfang November 2017 verkaufte ich es also und bin immer noch happy, denn die gewonnene Unabhängigkeit kann mir kein Auto ermöglichen. Außerdem fährt man im Alltag umso mehr und gesund macht bzw hält es dazu. :)
Für Umzug oder wenn anders nicht möglich, gibt es Bus, Bahn, Carsharing und Menschen, die eventuell helfen.

Selbst wenn sich mal Wohnort oder Arbeitstelle ändert, im Umkreis von bis zu 70 km komme ich überall hin. ;) Und so werde ich mir wahrscheinlich kein Auto mehr kaufen.

Viele Grüße, Zauberfaltrad

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Re: Wer wohnt in einer Großstadt und nutzt ein Auto ?

Beitrag von janito_ » Sa 6. Jan 2018, 20:02

Ich fahre nur Auto und Faltrad - in Berlin sind mir in Bus & Bahn zu viele Wahnsinnige unterwegs :) . Car Sharing ist nicht schlecht aber im Vergleich zum eigenen Auto echt ganz schön teuer und da ich im Sommer gerne Touren ins Umland und weiter unternehme bringt Car Sharing da auch nix. Zum Beispiel setze ich für eine Tour nach Weimar rechtzeitig 2 Mitfahrer Plätze bei BlaBlaCar ein und berechne den Mitfahrern, da das Auto nur knapp 3L Diesel auf 100km braucht, wirklich extrem wenig. Final komme ich damit sehr günstig überall hin und seitdem ich mein Tern Link P9 zum Pedelec umgerüstet habe fahre ich fast alle Strecken nur noch mit dem Rad solange es das Wetter zulässt. Aufs Auto könnte ich aber nie verzichten, denn das hat auch immer so was von einer Logistikzenrale. Den ganzen Schrott den man im Leben so braucht fahre ich damit irgendwie durch die Gegend..

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Re: Wer wohnt in einer Großstadt und nutzt ein Auto ?

Beitrag von superfalter » Sa 6. Jan 2018, 23:50

zwei gute Beispiele ...wenn auch sehr gegensätzlich ?

Ein schwierig klingendes Beispiel kann ich auch noch beisteuern. 2015 hatte ich einen Messestand und musste dementsprechend Standmöbel usw zur Messe bringen. Alles ohne eigenes Auto.

Mit dem Brompton zum DriveNow (Zeit war knapp) damit zum RobbenWientjes und einen Transporter gemietet (alles ohne Vorbuchung) ... einladen ...und damit zur Messe und nach dem Messe wieder umgekehrt. Das hat mich selbst beeindruckt das alles in Echtzeit easy funktioniert. Daher verstehe ich bei 31 !! Alternativen nicht den Satz "Aufs Auto könnte ich aber nie verzichten" @janito_

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Re: Wer wohnt in einer Großstadt und nutzt ein Auto ?

Beitrag von Zauberfaltrad » So 7. Jan 2018, 09:37

Ich sehe es ähnlich, @superfalter
Wenn man bereit ist auf etwas Komfort zu verzichten, dann ist es möglich. So wie früher es möglich war, als es gar noch viel weniger Mobilität war und auch heute noch leben viele Menschen ohne ein Auto und es funktioniert. Es ist und bleibt ein Luxusgegenstand.

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Re: Wer wohnt in einer Großstadt und nutzt ein Auto ?

Beitrag von Motte » So 7. Jan 2018, 12:01

Ich kann aufs Auto verzichten. Heute mehr denn je, weil ich mich ohne Auto über Jahre entsprechend eingerichtet habe. Hab meins 1984 nach Beginn des Studiums abgeschafft. Da war ich aber schon lange nicht mehr der begeisterte Autofahrer, wie er hier eigentlich typisch für das Ruhrgebiet ist. Nicht gerne Auto zu fahren und seinen Alltag begeistert zu Fuß und (bei mir erst später) mit dem Rad zu organisieren sind aber noch mal zwei Paar Stiefel. Die Begeisterung hat lange auf sich warten lassen und und schwindet heute auch noch, wenn ich bei 4 Grad in den Schneeregen oder Dauerregen gucke. In einer halbwegs funktionierenden Großstadt geht das aber prinzipiell recht gut. An vielen Tagen macht es auch Spaß. Man transportiert ja nicht täglich den gesamten Hausstand.

Ich selbst verhalte mich als Radfahrer aber anders als ich es als Autofahrer tun würde. Ich benutze, wo immer es geht, andere Straßen, die weniger stark befahren werden. Ich mag – besonders im Alltag - keine achtspurigen Schnellstraßen – auch wenn sie die kürzeste Verbindung wären. Häufig ist man auf den Nebenstraßen unterm Strich nicht einmal langsamer – auf jeden Fall aber entspannter unterwegs. Ich hab mittlerweile für mich und das Rad zahlreiche Taschen und Aufsätze – mehrere unterschiedliche Anhänger, so dass ich meinen Alltag bisher problemlos meistern kann.

Hätte ich ein Auto, dann wäre es vermutlich ein Kleinwagen. Mit dem könnte man sperrige Güter auch nicht transportieren. Die lässt man sich dann halt anliefern (und wälzt nebenbei noch die Haftung für Transportschäden auf den Lieferanten ab). 8-)
Mir ist aber bewusst, dass viele Besorgungen mit dem Rad zeitaufwändiger, oft anstrengender und umständlicher sind. Und nicht bei jedem Wetter problemlos zu realisieren. Ich kompensiere das, indem ich es so organisiere, dass es auch noch Spaß macht. Meist gelingt das. Immer nicht. Auf dem Heimweg von der Arbeit einen Eimer Farbe kaufen mit 25 kg Gewicht ist halt nicht „mal eben so“ möglich.

Hab neulich eine Alu-Vielzweckleiter (3 teilig) gekauft. Da hat man ein 2,2 Meter großes Paket mit 40 cm Höhe. Wiegt aber nix – nur so 10 Kg.
Sie war auch nicht in einem Karton, sondern mit Folie umwickelt. So dass man sehen konnte, was es war. Die hab ich mit Faltrad und Hänger vom Baumarkt nach Hause transportiert (so 5 Km Strecke). Wenn ich auf einem großen grünen Elefanten geritten wäre, hätte ich sicher auch nicht weniger Aufmerksamkeit erregt. ;) Ich jedenfalls hatte meinen Spaß dabei – überwiegend aufgrund der Reaktionen meiner Mitmenschen. Gut, Sprühregen und der Platten am Hänger unterwegs hätte nicht sein müssen. Da Hänger und Leiter fest miteinander verzurrt waren, konnte man sie aber bequem unter einer Brücke an die Wand lehnen und ohne sich bücken zu müssen den Reifen flicken. Mit dem Auto wäre das ja echt langweilig gewesen – alles Kopfsache :)

Kopfsache ist auch der Umgang mit den Mitmenschen. Und deren Affinität zum KFZ. Hier im Ruhrgebiet ist es extrem. Viele definieren sich über ihr Auto und ihren Fahrstil. Das macht es ausgesprochen schwer „anders“ zu sein und sich dem Drang sich dafür rechtfertigen zu müssen zu entziehen, ohne zum „Kauz“ zu mutieren. Hinzu kommt (hier bei uns jedenfalls) eine „fahrradunfreundliche“ Umwelt, die sich nur quälend langsam ändert. Es wird hier sicher noch 20 bis 30 Jahre dauern, bis z.B.beim Baustellenmanagement systematisch und gleichberechtigt an Radfahrer (und Fußgänger) gedacht wird. Von daher hab ich großes Verständnis für alle, die ihr Leben nicht so einrichten wollen, dass das eigene Auto dort keinen Platz mehr hat.

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Re: Wer wohnt in einer Großstadt und nutzt ein Auto ?

Beitrag von janito_ » So 7. Jan 2018, 16:09

@superfalter - Mein Fahrverhalten ist wahrscheinlich auch mehr der Tatsache geschuldet dass ich im Grunde schon lange kein Großstadtmensch mehr bin, aber Job bedingt in Berlin bleiben muss. Ansonsten wäre ich wahrscheinlich längst schon irgendwo auf dem Land. Öffentlicher Nahverkehr ist für mich die Hölle auf Erden..

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Re: Wer wohnt in einer Großstadt und nutzt ein Auto ?

Beitrag von alterfalter2 » So 7. Jan 2018, 16:30

@ superfalter
"Würdest du es abschaffen, wenn du die gleiche Situation wie in Berlin haben würdest ?"

Darauf kommt es nicht an, mit dem öffentlichen Nahverkehr bin ich auch in Hamburg zufrieden und auch mit dem carsharing Angebot. In der City hätte ich sicher kein Auto, wo soll man das auch lassen?
Ab und zu brauche ich einen Wagen der von oben zu beladen ist.. - geht auch mit Anhänger, ist aber umständlich und nicht so leicht zu manövrieren. Der Wagen ist inzwischen für mich absoluter Luxux, und nicht billig..

Gruß TIL

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