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Rotradeln und Idaho Stop

Alles zum Thema Faltrad/Rad.
Jonny
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Re: Rotradeln und Idaho Stop

Beitrag von Jonny » Fr 1. Sep 2017, 19:46

Warum sollte da einer sein? Einfach lesen! "Keine Markierungen"!

Pibach
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Re: Rotradeln und Idaho Stop

Beitrag von Pibach » Fr 1. Sep 2017, 20:13

Jonny hat geschrieben:
Mo 28. Aug 2017, 20:30
Kommentar von ihr, sie sei schließlich auf dem Radweg gefahren.
Da war also gar kein Radweg?

Motte
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Re: Rotradeln und Idaho Stop

Beitrag von Motte » Fr 1. Sep 2017, 22:56

;)

Die meisten Ampelsysteme sind für KFZ optimiert. Fußgänger sind da störender Ballast, den man notgedrungen mit regeln muss. Radfahrer kamen als eigenständige Gruppe gar nicht vor und wurden früher einfach irgendwie dem Fußgänger zugeordnet. Erst die Neuordnung der Radwegenutzungspflicht (1997 war das) hat zahlreiche Rechtsfragen bezüglich der Regelung an Kreuzungen aufgeworfen. Ampeln haben ja die Aufgabe für eine große Menge an Fahrzeugen verbindliche Abläufe zu regeln und es dem Einzelnen zu ersparen sich jeweils mit den Anderen abstimmen zu müssen. Wo wenig Radverkehr ist, sind Ampeln für Radfahrer daher ziemlich witzlos. Wenn da nicht die Fußgänger wären. Die wollen komischerweise auch mal weiter kommen.
Deshalb ist es immer eine Frage der Gesamtbelastung ob eine Lichtzeichenanlage benötigt wird und welche Bereiche der Kreuzung wie geregelt werden müssen. An eine Metakompetenz der Radfahrer in Richtung Sozialverhalten glaube ich nicht – von daher bringt es meiner Meinung nach nix bestimmte Gruppen grundsätzlich da raus zu nehmen, wenn es um das Beachten der Lichtzeichen angeht.

Ich habe hier im Ruhrgebiet zahllose für Radfahrer in Gegenrichtung freigegebene Einbahnstraßen erlebt, die entgegen den Vorschriften nur am Ende der Einbahnstraße gekennzeichnet waren. Das ist grobe Schludrigkeit der Behörden – die hinterlässt nur Verlierer. Und kann natürlich dazu führen, dass man als Radfahrer, ohne ein Zeichen 205 zu sehen, glaubt es gelte „Rechts vor Links“. Was ja auch richtig ist – dumm nur, wenn der kreuzende Autofahrer auf einer Vorfahrtstraße unterwegs ist und ebenfalls, auf sein Vorfahrtsrecht vertrauend, davon ausgeht, dass der Radfahrer wartet.

Über rücksichtslose Volldeppen muss man hier eigentlich gar nicht streiten – die finden sich auf allen Seiten. Die können aber höchstens ein Argument für wirksamere Sanktionen sein – weniger ein Argument dafür ob Autofahrer oder Radfahrer oder Fussgänger an sich gute oder schlechte Verkehrsteilnehmer sind.

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Re: Rotradeln und Idaho Stop

Beitrag von alterfalter2 » Fr 1. Sep 2017, 23:52

@ berlinonaut
"es sind nämlich nicht wenige, die sich völlig daneben benehmen auf dem Fahrrad. "

..das sehe ich auch so. Fahrradschleicher, die zugestöpselt und bar jeder Verantwortlichkeit anderen Verkehrsteilnehmern gegenüber auf Radwegen (bevorzugt) und auch auf der Straße vor sich hin taumeln und genervt reagieren, wenn man sie darauf aufmerksam macht, daß sie nicht nur den Verkehr behindern, sondern auch andere gefährden. ..besonders die, die während der Fahrt auf dem Rad ihre neuesten Nachrichten auf dem Smartphone lesen und beim Ampelstop beantworten. Einer meiner zahlreichen Nachkommen meinte das auch bei einer gemeinsamen Fahrt durch die Stadt machen zu müssen und wurde durch die Spielaufsicht erwischt: € 25
Strafmandat - mein Mitleid hielt sich in Grenzen..

Gruß TIL

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Re: Rotradeln und Idaho Stop

Beitrag von Jonny » Sa 2. Sep 2017, 01:07

Sorry, war mein Fehler: Der auch von mir zunächst angenommene Radweg ist tatsächlich kein Radweg, sondern ein Fußgängerweg.

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Re: Rotradeln und Idaho Stop

Beitrag von Pibach » Mo 15. Jan 2018, 00:49


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Re: Rotradeln und Idaho Stop

Beitrag von Motte » Mo 15. Jan 2018, 09:21

Die deutschen Mühlen mahlen (besonders bei Radverkehrsfragen) entsetzlich langsam.

http://www.verkehrsbrief.de/gruener-pfe ... -vor-2019/

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