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Was ist das haltbarste Faltrad ? >> Umfrage

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600 € Faltrad oder 1200 € ...welches ist langfristig kostenguenstiger und haltbarer ?

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Weinbergschnecke
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Re: Was ist das haltbarste Faltrad ?

Beitrag von Weinbergschnecke » Do 27. Jun 2013, 11:45

Nach fast einem Jahr mal eine Bilanz für mein Tern Link D7i Licht als meist benutztes Faltrad.
Positiv: der Klappmechanismus vom Rahmen funktioniert prächtig, ist deutlich besser als bei Dahon. Es gibt noch keine Abnutzungserscheinungen. Auch die Fahrstabilität mit dem einteiligen Vorbau ist in Ordnung, da wackelt nichts.
Die 7-Gang Shimano Nabenschaltung reicht hier im Flachland vollkommen aus.
Ausfall bisher: Der Billigschlauch von Kenda hinten verreckte ohne Außeneinwirkung. Zu kritisieren wäre weiterhin der (fehlende) "Kettenschutz": dieses aufgeschnittene Flex-Leerrohr (kostet als solches etwa 30 Cent pro Meter) auf der Kette ist der reine Hohn.
Der nachgerüstete Chainglider macht zwar etwas Geräusche, schützt Kette und Hose aber perfekt. Ebenfalls alternativlos (beim Bahntransport) ist der nachgerüstete Doppelständer. Einmal Rahmen einklappen und das Rad steht weiterhin aufrecht und stabil.
Mal zusammengerechnet: Rad hatte 749 Euro gekostet, Kettenschutz und Ständer nochmal etwa 70 Euro, macht zusammen ungefähr 819 Euro.
Ehrlich gesagt, für manche Komponenten am Rad eigentlich total überteuert. Ob billige Felgen nicht ösenverstärkt, schwergängiger Nabendynamo, Pedalen (laufen immer noch schwer), Schläuche (Kenda Autoventil ohne Fixierung an der Felge), Mäntel (Schwalbe Citizen hinten verschmuddelt, Reflexstreifen kaum noch sichtbar) Bremshebel ( sieht aus wie vom 149 Euro Fahrrad), Bremse ( dto., Bremsbögen rosten), hier wurde vom Hersteller gegeizt.
Trotz aller Kritik ist dieses Rad bei kürzeren Fahrtstrecken täglich keine Zumutung, sondern macht Spaß.
Ob nun Reifen oder Pedalen: Da kann man ja nachrüsten, wenn die Erstausstattung verschlissen ist.

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Re: Was ist das haltbarste Faltrad ?

Beitrag von derMac » Do 27. Jun 2013, 12:59

Weinbergschnecke hat geschrieben:billige Felgen nicht ösenverstärkt
Ösen sind kein sinnvolles Kriterium um die Qualität von Felgen zu beurteilen. Gut gemachte Felgen brauchen keine Ösen.

Mac

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Re: Was ist das haltbarste Faltrad ?

Beitrag von Weinbergschnecke » Do 27. Jun 2013, 13:25

Bei meinem Tern gibt man die Marke der Felgen in der Produktbeschreibung nicht an: "Aluminium".
Erst beim doppelt so teuren Verge bekommt man wohl Kinitix Pro, tatsächlich ohne Ösen. Die haben natürlich auch den Nachteil, dass es dort im Laufe der Jahre zu unschöner Kontaktkorrosion kommen kann.

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Re: Was ist das haltbarste Faltrad ?

Beitrag von Rone » Do 27. Jun 2013, 14:05

Weinbergschnecke hat geschrieben:(...) Ösen. Die haben natürlich auch den Nachteil, dass es dort im Laufe der Jahre zu unschöner Kontaktkorrosion kommen kann.
Kommen wird ;)

Letztenendes besteht das selbe Problem auch bei Edelstahlnippeln an der Alufelge - wo es mir noch nicht aufgefallen ist :-)
Edit: Kommando zurück: Edelstahlnippel gibt's wohl nicht, sind meist Messing vernickelt oder Alu - katapult hat recht!

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Re: Was ist das haltbarste Faltrad ?

Beitrag von katapult » Do 27. Jun 2013, 15:55

Edelstahlnippel? Ich kenn nur welche aus Messing oder aus Alu.

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Re: Was ist das haltbarste Faltrad ?

Beitrag von Weinbergschnecke » Do 27. Jun 2013, 16:59

Diese Art von Korrosion versteckt sich gerne unter dem Felgenband: da ist es dann pulverig weiß. Mit dem Mittel "Kontakt 60", Zahnbürste und notfalls Messingbürste bekommt man das aber ganz gut weg.
Die Nippel sind wohl tatsächlich aus vernickeltem Messing hergestellt, deshalb leicht magnetisch und bei alten Fahrrädern oft nicht wieder blank zu bekommen. Die zwei verschiedenen Metalle erklären wohl auch, dass Nippel manchmal festgegammelt sind. Alu ist auch hier der "Verlierer".

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Re: AW: Was ist das haltbarste Faltrad ?

Beitrag von Pibach » Do 27. Jun 2013, 23:17

Weinbergschnecke hat geschrieben:Bei meinem Tern gibt man die Marke der Felgen in der Produktbeschreibung nicht an: "Aluminium".
No Name Alu Felg, Kinetix Comp, danach Kinetix Pro.
Bei Dahon in Delux, Performance und Sl/Ex Modelle aufgeteilt. Bei Tern wohl ähnlich.

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Re: Was ist das haltbarste Faltrad ?

Beitrag von Jonny » Fr 28. Jun 2013, 00:09

...und die galvanische Korrosion lässt sich nun mal nicht vermeiden, wenn die entsprechenden unterschiedlichen Metalle zusammenkommen.

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Re: Was ist das haltbarste Faltrad ?

Beitrag von superfalter » Fr 28. Jun 2013, 08:50

Weinbergschnecke hat geschrieben:Nach fast einem Jahr mal eine Bilanz für mein Tern Link D7i Licht als meist benutztes Faltrad.
Positiv: der Klappmechanismus vom Rahmen funktioniert prächtig, ist deutlich besser als bei Dahon. Es gibt noch keine Abnutzungserscheinungen. Auch die Fahrstabilität mit dem einteiligen Vorbau ist in Ordnung, da wackelt nichts.
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Der nachgerüstete Chainglider macht zwar etwas Geräusche, schützt Kette und Hose aber perfekt. Ebenfalls alternativlos (beim Bahntransport) ist der nachgerüstete Doppelständer. Einmal Rahmen einklappen und das Rad steht weiterhin aufrecht und stabil.
Mal zusammengerechnet: Rad hatte 749 Euro gekostet, Kettenschutz und Ständer nochmal etwa 70 Euro, macht zusammen ungefähr 819 Euro.
Ehrlich gesagt, für manche Komponenten am Rad eigentlich total überteuert. Ob billige Felgen nicht ösenverstärkt, schwergängiger Nabendynamo, Pedalen (laufen immer noch schwer), Schläuche (Kenda Autoventil ohne Fixierung an der Felge), Mäntel (Schwalbe Citizen hinten verschmuddelt, Reflexstreifen kaum noch sichtbar) Bremshebel ( sieht aus wie vom 149 Euro Fahrrad), Bremse ( dto., Bremsbögen rosten), hier wurde vom Hersteller gegeizt.
Trotz aller Kritik ist dieses Rad bei kürzeren Fahrtstrecken täglich keine Zumutung, sondern macht Spaß.
Ob nun Reifen oder Pedalen: Da kann man ja nachrüsten, wenn die Erstausstattung verschlissen ist.
Wieviel KM macht du so am Tag/Woche ? Wieviel hast du jetzt schon mit dem Tern insgesamt runter ?

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Re: Was ist das haltbarste Faltrad ?

Beitrag von Weinbergschnecke » Fr 28. Jun 2013, 13:22

Hallo, da ist kein Tacho dran, der wäre sicher schon futsch. Wenn ich es in der Woche benutze, dann von zu Hause zum Bahnhof in den Vorortzug, einmal umsteigen in den Express, einklappen und dann zum Ziel und später wieder nach Hause. Zusammen vielleicht 12 Kilometer. Falls ich zurück den Anschluss am Bahnhof nicht bekomme, sind es etwa 10 Kilometer nach Hause. Dazu kommen sonstige Touren, aber ich führe kein Buch, wann und wo ich welches Rad benutzt habe. Die tausend Kilometer dürften aber locker durch sein.

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