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Grüße aus Ost-Westfalen - Achtung, nicht kurz!

Wir heissen Dich herzlichst Wilkommen. Hast du schon ein Faltrad ? Welches ?
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Top-Pedalist
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Grüße aus Ost-Westfalen - Achtung, nicht kurz!

Beitrag von Top-Pedalist » Sa 15. Apr 2017, 23:13

Moin!
Stefan hier, ich bin vor gut einem Jahr nach Auflösung einer Denkblockade zum Faltrad gekommen:
Habe ca. 18 km /200 hm zur Arbeit zurückzulegen. Dies nie ohne Fahrrad, aber doch allzuoft der Verlockung erliegend, zumindest einen Teil der Strecke mit Fahrrad im Auto oder Zug zurücklegen.
Im Auto mit meinem geliebten Toyota Yaris Verso, der nebenbei gesagt genialsten Fahrradkutsche überhaupt. Am Steuer meine Freundin, die einen großen Teil des Arbeitsweges (insbesondere die Höhenmeter ;) ) teilt, hintendrin das 28er Trekkingrad ohne Probleme aufrecht stehend.
Dann kam die Zeit, in der die Kinder alle Führerschein hatten und das Auto letzten Endes durch 5 geteilt wurde und selten zur Verfügung stand.
Meine Freundin wollte sich ein eigenes zulegen, und mein Wunsch, ebenfalls einen Fahrradtransporter zu beschaffen, wurde berücksichtigt. War aber leider ein Montagsprodukt und konnte zum Glück mit wenig Einbuße wieder retourniert werden. Dann wurde ein stinknormaler Kombi geerbt.
Erst da kam die Idee, dass es vielleicht einfacher ist, ein Fahrrad dem motorisierten Transportbehälter anzupassen als umgekehrt.
Also mangels Budget das nächstbeste Faltrad aus dem Kleinanzeigenmarkt Bielefeld gekauft. Weils für 2 schon Mengenrabatt gab, und die Gefährte nach guter Basis aussahen, das alternde Camperpärchen gleich um beide Top-Pedos erleichtert. Das war Anfang 2016. Seitdem habe ich die einst eineiigen Zwillinge pausenlos modifiziert.
Gut an der vorgefundenen Basis:
Viel billiger und robuster, (leider auch schwerer, aber man will ja nicht nur die Beine trainieren) Baustahl.
Für Transport in unserem Pendlerzug ausreichende Faltmöglichkeit à la Klapprad
Stabiler Gepäckträger
Standardbauteile, für die Werkzeug und Material im Fundus vorhanden war.
Schlecht: 16"-Räder, etwas zu kurze Sattelstütze, unglaublich schlecht erhaltene Faltpedale, die sich mit der Hand kaum drehen ließen, zu kleines Kettenblatt.
Um es kurz zu machen: Inzwischen sind beide auf Nabenschaltung umgerüstet, ein x SRAM S7 und einmal Nexus Premium. Das eine hat 18"-Laufräder und eine modifizierte alte 26"-Federgabel vorne erhalten, was dem Fahrkomfort sehr entgegen kam. Leider hat die Gabel keine Scheibenbremsaufnahme.
Da ich doch etwas Sorge um die Dauerhaftigkeit der Felgein Kombination mit der V-Brake hatte, hat das zweite eine 20"-Gabel mit Disc-Aufnahme von ISY erhalten, das Hinterrad ist ein 20"-Rad, das mitsamt der Nexus-Nabe im Fundus war. Um die Geometrie nicht zu sehr zu ändern, sprich um nicht hinter der Hinterachse zu sitzen, musste ich vorn leider nur 18" einbauen. Nicht schön aber selten. :|
Inspiration hab ich zwischenzeitlich immer wieder hier oder auf anderen Liebhaberseiten gefunden. Danke dafür!
Alle Änderungen haben natürlich Konsequenzen nach sich gezogen, die ich leider nicht alle vorher bedacht hatte. (Bremsen, Tretlagerhöhe...) Inzwischen bin ich fahrtechnisch sehr zufrieden mit den beiden und nur noch dabei, Kettenschutz nachzurüsten (vor allem für die Kette im Winter und den Etepetete-Kofferraum ;-)
und vielleicht kann man ja eines Tages das Gewichtsthema angehen.
Freu mich auf Erfahrungsaustausch, Stefan
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IMG_8550 (2).JPG
Nr1 noch mit Kettenschaltung

EmilEmil
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Re: Grüße aus Ost-Westfalen - Achtung, nicht kurz!

Beitrag von EmilEmil » Mo 17. Apr 2017, 12:07

Herzlich willkommen !
Da hast Du ja schon eine Menge an Modifikationen an den Rädern vorgenommen, die den ein oder anderen als Quelle eigener Inspiration interessieren dürfte.
Für den Kettenschutz könntest Du über einen Chainglider nachdenken. Da ist allerdings die größte verfügbare Version für ein 48-er Kettenblatt. Evtl muß hinten das Ritzel durch ein kleineres ersetzt werden.
Das würde dann so ähnlich wie im folgenden Bild aussehen: (
Bild

Diese Version habe ich nur probeweise kurz (100 [km] ?) gefahren, da beim "Folding*Star" inzwischen eine
2x9 Schaltungsversion (Doppel-Kettenblatt (54/34) und i-Motion 9 eingesetzt wurde).

Bild

Mfg EmilEmil

Motte
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Re: Grüße aus Ost-Westfalen - Achtung, nicht kurz!

Beitrag von Motte » Di 18. Apr 2017, 12:56

Moin Stefan
Für einen Westfalen sind das aber ungewohnt viele Worte. Sicher, dass Du nicht zugewandert bist? ;)

Willkommen hier im Forum. Das sind ja schon recht viele Umbauten. Alle die an ihrem Faltrad „basteln“ kennen vermutlich die Schwierigkeit. Hast Du ein Problem gelöst, hast Du auch gleich zwei neue Probleme damit geschaffen. Zumindest dann, wenn die Räder vorher ein halbwegs ausgeklügeltes Faltsystem hatten. Kann man Dir nur wünschen, dass alles möglichst lange hält.

Ich hatte an meinem ersten Faltrad PVC Rohr aus dem Liegeradbereich (mit 2mm Edelstahldraht am Rahmen befestigt) in Verbindung mit einem „Halbkettenschutz“ genommen – weil dort keine Standard Lösung funktionierte und es mir nicht um Vollkapselung ging – eher um Schutz gegen Verschmutzung der Kleidung und Umgebung. Also ähnlich wie bei Dir. Der endete vor dem Ritzel. Bei meinem Rad war der Hinterbau „gefedert“ daher konnte man dort nix fest montieren.

Gruß

Udo

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Re: Grüße aus Ost-Westfalen - Achtung, nicht kurz!

Beitrag von Top-Pedalist » Di 18. Apr 2017, 21:07

Hallo Motte, hallo EmilEmil
sicher bin ich sicher! ;-)
Danke für die schnellen Ratschläge!
Vom Chainglider hat mich neben der Limitierung auf 48 Zähne abgehalten, dass nur ein Kettenblatt möglich ist. Zur Zeit fahre ich immer noch mit 52/42-Kurbel durch die Gegend, von der ich die 52er nutze. Reicht bis auf ganz wenige Ausnahmefälle auch aus. Nichts desto trotz gärt da immer noch der Gedanke von Kettenspanner und manuellem Umwerfvorgang, vielleicht auch auf das eingelagerte 32er in Anlehung an den Folding Star.
Daher wurde es eher eine (Zwischen-)lösung wie bei Motte:
Hatte auch erst an Rohr gedacht, umgesetzt ist spontan nach einem Blick in den Fundus die Alu-U-Profil-Lösung, die noch ergänzt werden soll durch einen Neopren-Kettenstrebenschutz. Befestigt ist das ganze hinten an glücklicherweise vorhandener Bohrung mit Gewinde. Vorne an einer Kettenschutzbrille (leider, da auch nur bis 48 Zähne vorrätig, brutal aufgebogen).
Vorne am Kettenblatt ist auf der Innenseite der abgeschnittene Boden eines Papierkorbs verbaut, außen eine Axa-Chain-Disc von einem Schrott-Jugendrad - leider auch eigentlich nur für max. 48 Zähne gedacht.
Aussehen tut das ganze dann so:
IMG_20170418_3.jpg
Grüße, Stefan
Dateianhänge
IMG_20170418_2.jpg
IMG_20170418_1.jpg

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Re: Grüße aus Ost-Westfalen - Achtung, nicht kurz!

Beitrag von Motte » Di 18. Apr 2017, 22:06

Ja, sieht meiner damaligen Lösung verblüffend ähnlich.

52/42 oder 52/39 waren ja früher die Standard Kettenblätter der "Rennsporträder" und City Bikes - die gab es im Regelfall immer mit Kettenschutz aus Metall oder Kunststoff. Könnte so manches Radgeschäftt noch ganz tief unten in der Grabbelkiste haben. Ich brauchte damals nicht so große Kettenblätter, weil vorn ein Schlumpf Speed Drive verbaut war.

EmilEmil
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Re: Grüße aus Ost-Westfalen - Achtung, nicht kurz!

Beitrag von EmilEmil » Do 20. Apr 2017, 14:22

Also große Kettenblätter sind per se bei Rädern mit kleinen Laufraddurchmessern notwendig, um eine Radler gemäße Entfaltung herzustellen. Wenn möglich, sollten trotzdem die kleinsten Ritzel verwendet werden.
Beim Folding'Star ist in der 2 x 9 Version hinten ein 18-er (kleiner geht nicht !) und vorn das Große mit 54 Zähnen verbaut. Die Entfaltung ist mit 8,44 [m] gerade so angemessen für schnelles Bergab und Mittreten. Mit 48:16 oder gar 48:15 (wäre optimal mit 9,00 [m] Entfaltung), hätte es weniger Probleme mit der Schaltkapazität des Umwerfers gegeben und mein Lieblings-Projekt ganz ohne Umwerfer mit dem Doppel-Ritzel hinten (15-er und 24-er) wäre längst verwirklicht. Der Kettenspanner wäre dann ein Kettenschaltwerk und vorn am 48-er wäre ein modifizierter Chainglider angebracht.
Troz allem, hätte, wenn und aber zählt nicht, denn man kann nicht alles umändern oder neu konstruieren.
Wenn ich nur an die Kotflügel der Fahrräder denke....
Vorne mit der sozialen Badehose eines Schutzblechs: Selbst, wenn man sich bei Regen untergestellt hat, und bei nachfolgendem Sonnenschein nur noch die Fahrbahn naß ist, sind nasse Füße (Grippaler Infekt ?) programmiert, sofern man sich nicht selbst ein längeres Schutzblech (Aus einem hinteren !) mit Spritzlappen geschnitzt hat.
Viel Spaß beim Zurechtschnitzen !

MfG EmilEmil

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Re: Grüße aus Ost-Westfalen - Achtung, nicht kurz!

Beitrag von Top-Pedalist » Fr 21. Apr 2017, 22:23

jaja, große Kettenblätter :)
der Anfang mit Top-Pedo war: Original 6-fach-Ritzel gegen 7-fach Schraubritzel (11-28) getauscht, 16"-Laufrad gegen 18"mit Big-Apple getauscht, und dann noch ein Kettenblatt mit 62 Zähnen erworben, was aber Deinen Ansprüchen wahrscheinlich immer noch nicht genügt hätte. Komme mit dem ganzen Aufwand gerade mal auf 8,12m Entfaltung. Fand ich oben rum ok, untenrum endet es aber bei 3,19m, dafür bin ich nicht gebaut :(
Für einen brauchbaren Übersetzungsbereich wäre ein Umwerfer wichtig gewesen, der an dieses Fahrrad einfach nicht dran passen wollte.
Daher erstmals der Umstieg auf Nabenschaltung. Ist zwar mit der gewählten Kombination nach oben und unten ein Kompromiss, aber einer, mit dem ich mich inzwischen durchaus anfreunden konnte.
Und die bei Instandhaltung gesparte Zeit verbringe ich lieber mit Schnitzen ;)
Grüße, Stefan

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